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Nutzen-Kosten-Untersuchung


"Ökonomen wissen von allem den Preis und von nichts den Wert." (Hampicke 1989)


Werte sind subjektiv. So sollen auch unsere Ausführungen verstanden werden.

Für die Bürger der Berlin-Vororte Stahnsdorf, Kleinmachnow und Teltow ist die einfache und schnelle Erreichbarkeit ihrer Arbeits- und Ausbildungsplätze in Berlin mit der S-Bahn zwingend notwendig. Bereits heute leben in diesen drei Kommunen ca 55.000 Einwohner; in den nächsten Jahren wird diese Anzahl kontinuierlich wachsen. Gerade junge Familien werden in der Zukunft verstärkt zu den Schulen, Ausbildungs-, Arbeitstätten und Studienplätzen täglich pendeln. Dieses bedeutet eine große Zunahme des motorisierten Individualverkehrs. Den gilt es durch eine umweltfreundliche und schnelle S-Bahn Anbindung zu vermeiden.

Daher befürworten wir den zügigen Ringschluss und die Friedhofsbahn.

Kosten und Nutzen in Geld

Nutzen-Kosten-Untersuchungen sind in Deutschland seit 1969 bei öffentlichen Maßnahmen vorgeschrieben. Dabei ist als Methode die Nutzen-Kosten-Analyse bewährt. Ziel einer solchen Untersuchung ist die ökonomische Bewertung - in unserem Fall des Ringschlusses und der Friedhofsbahn. Es geht dabei nicht um eine betriebswirtschaftliche Bewertung der Rentabilität, sondern um eine Analyse aller bei dem Vorhaben voraussichtlich anfallenden gesamtwirtschaftlichen Kosten und alle prognostizierten Nutzen - in Geld ausgedrückt.

Versuch einer systematischen Betrachtung

ganz einfach

Zahlen sammeln, Prognosen machen, Kilometer zählen, Fahrgastpotenziale schätzen, Varianten vergleichen und

einsetzen in die Formel

Quelle: Frank Scholles

Das geht leider nicht so einfach!

Während es bei der Ermittlung der Kosten schon schwierig ist, eine solide Ermittlung aller direkten und indirekten Aspekte durchzuführen, halten wir eine Einschätzung des Nutzens in Geld für nahezu unmöglich. Die Details überlassen wir der Verwaltung, den Planern und Juristen.

Da wir aus Sicht des Regionalmarketings den nicht messbaren Nutzen "Lage" sehr hoch bewerten, werden damit alle - letztendich ungenauen - Betrachtungen "getoppt".

bisherige Einschätzungen

Täglich 4000 Fahrgäste für den Lückenschluss der S-Bahn zwischen Teltow und Stahnsdorf bzw. 5000 Passagiere für den S-Bahn Ringschluss Wannsee-Stahnsdorf-Teltow. Auch für die Friedhofsbahn von Wannsee und Stahnsdorf wird mit 4000 Nutzern pro Tag kalkuliert.
Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten, 16.05.2006
Anmerkung der Redaktion: für die S-Bahn nach Teltow werden 10.000 Fahrgäste/Tag angestrebt

Wir freuen uns über Ihre qualifizierten Hinweise und Materialien zum Thema Nutzen-Kosten-Untersuchnung: Kontakt

Quelle für eine wissenschaftliche Betrachtung der Nutzen-Kosten-Analyse: Frank Scholles - Institut für Umweltplanung, Abt. Landesplanung und Raumforschung - Universität Hannover

Die Vorstudie zur S-Bahn nach Kleinmachnow

Die Stammbahn als S-Bahn -
Kurzfassung der Vorstudie vom 2009-06-09 (pdf,5,6 MB) als Link
Quelle: externer Link zur BIK Kleinmachnow

Gesamtverkehrsprognose -
Die Metropolregion wächst zusammen – Gemeinsame Verkehrsprognose 2025 für die Region.
Für die Hauptstadtregion ist die Entwicklung des Verkehrs, die Gestaltung integrierter Verkehrsnetze und -angebote im gemeinsamen Verkehrsraum Berlin Brandenburg von strategischer Bedeutung. Erstmalig wurde deshalb eine gemeinsame, alle Verkehrsträger umfassende Verkehrsprognose mit einem Zeithorizont 2025 erarbeitet.
Die Ergebnisse, ergänzende Informationen u. a. über Nutzungsmöglichkeiten werden nach und nach ins Internet eingestellt. Die abschließenden Ergebnisse und das methodische und technische Vorgehen bei der Erstellung der der Gemeinsamen Verkehrsprognose 2025 werden dann voraussichtlich ab September 2009 auch für Dritte zur Nutzung zur Verfügung stehen:
www.mir.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.163374.de

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